Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft: Immobilienfinanzierung

Die Zukunft der Immobilienfinanzierung

Durch neue Regulierungen, stetige Veränderung und zunehmende Komplexität im Umfeld der Immobilienwirtschaft wird eine deutliche Steigerung der Effizienz und Transparenz durch die Digitalisierung notwendig. Was heute noch der aktuellste Stand zu sein scheint, kann morgen schon überholt sein und nicht mehr den neusten Anforderungen standhalten.

Speziell in der Immobilienfinanzierung werden viele Prozesse noch klassisch analog durchgeführt und es bedarf mehrfachen menschlichen Mitwirkens zur Realisierung von Kreditvergaben. Aufgrund der Vielfalt der beteiligten Parteien – den Banken, den Gutachtern, den Rechtsanwaltskanzleien, den Darlehensnehmern und weiteren Parteien – sind für eine Finanzierung zahlreiche Schnittstellen erforderlich.

Doch auch nach der Darlehensvergabe folgt bislang händischer und langwieriger Arbeitsaufwand. Kontinuierliche Prüfung, Abstimmung und Dokumentation. Das erschwert die Abwicklung und wirft Fragen bei der Lösungsfindung für mehr Effizienz auf. Effizienz im Bezug auf die Immobilienfinanzierung heißt heute, dass die einzelnen Schritte des Finanzierungsprozesses, von der Erstellung der Finanzierungsanfrage, bis hin zur Kreditbetreuung so detailliert und umfassend wie möglich digitalisiert und automatisiert werden und somit schneller und einfacher abzubilden sind.

Logischerweise ist für den Prozess bis zur Kreditvergabe menschliches Handeln nicht gänzlich wegzudenken. Schließlich wird eine autorisierte Einwilligung benötigt und der persönliche Kontakt hilft dabei, Unklarheiten zu beseitigen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.